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US-Präsidentschaftsvorwahlen
Republikaner Rick Santorum wirft das Handtuch

Porträt: Rick Santorum – religiös, bieder, konservativ
Porträt: Rick Santorum – religiös, bieder, konservativ FOTO: dapd, Eric Gay
Washington. Das Feld der republikanischen Präsidentschaftskandidaten lichtet sich: Erst warf Rand Paul hin, nun zieht Rick Santorum nach.

Damit zog der Republikaner ebenfalls die Konsequenzen aus seinem schlechten Abschneiden bei der ersten Vorwahl im Bundesstaat Iowa. Dort hatte Santorum am Montag nur ein Prozent der Stimmen bei den Republikanern geholt. Vor vier Jahren hatte der Ex-Senator von Pennsylvania die Vorwahl in Iowa noch gewonnen.

Er werde nun Marc Rubio unterstützen, kündigte Santorum bei Fox News an. Paul, Senator aus Kentucky, hatte zuvor ebenfalls aufgegeben. Er hatte in Iowa lediglich 4,5 Prozent der Stimmen bei den Republikanern geholt.

Nach dem Rückzug Pauls und Santorums konkurrieren bei den Republikanern nun noch neun Kandidaten darum, Präsidentschaftskandidat ihrer Partei zu werden. Bei der ersten Vorwahl hatte der erzkonservative Senator Ted Cruz den rechtspopulistischen Milliardär Donald Trump auf Platz zwei verwiesen. Dicht auf Trump folgte der Senator Marco Rubio, der deutlich besser abschnitt als erwartet.

(das/AFP)
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