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Apple- und Wikipedia-Gründer
IT-Prominenz sieht in Trump "Desaster für die Innovation"

Steve Wozniak und Jimmy Wales: Trump "Desaster für die Innovation"
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sorgt für Gegenwind für Trump. FOTO: afp, eps
San Francisco. Apple-Mitgründer Steve Wozniak und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales haben zusammen mit weiteren Branchenvertretern eine kritische Stellungnahme zu US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump verfasst – dabei kamen 150 Unterschriften zusammen.

Die Unterschriften wurden im Onlineportal "Huffington Post" veröffentlicht. "Trump wäre ein Desaster für die Innovation", heißt es in der zugehörigenStellungnahme. "Donald Trump spricht abseits von erratischen und widersprüchlichen Aussagen kaum über konkrete Politik", beklagen die Unternehmer in dem offenen Brief.

Sie wendeten sich gegen die "spalterische Kandidatur" Trumps bei der Präsidentschaftswahl. "Wir wollen einen Kandidaten, der sich mit den Idealen identifiziert, die Amerikas Technologieindustrie groß gemacht haben". Dazu zählten die Briefunterzeichner etwa die Meinungsfreiheit und Offenheit gegenüber Neuankömmlingen.

Offizielle Nominierung Trumps kommende Woche

Unter das Schreiben setzten unter anderem auch Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz und Ebay-Gründer Oierre Omidyar ihre Namen. Die Unterzeichner weisen in dem Brief daraufhin, dass sie sich persönlich und nicht im Namen der Unternehmen äußern.

Trump soll in der kommende Woche von einem Parteitag der US-Republikaner in Cleveland im Bundesstaat Ohio offiziell zum Präsidentschaftskandidaten nominiert werden. Seine Gegenkandidatin bei der Präsidentenwahl Anfang November wird voraussichtlich die Demokratin Hillary Clinton sein.

(AFP)
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