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Der Weg ins Weiße Haus ist frei
Richter erklärt Cruz zum geborenen US-Bürger

Ted Cruz: Richter erkennt den Republikaner als US-Staatsbürger an
Cruz liegt bei den Republikanern derzeit klar hinter Trump. FOTO: afp, fjb
Trenton. US-Senator Ted Cruz hat eine juristische Hürde auf dem Weg ins Präsidentenamt genommen. Ein Richter in New Jersey erkannte den Republikaner als geborenen US-Staatsbürger an.

Da Cruz' Mutter US-Bürgerin sei, spiele es verfassungsrechtlich keine Rolle, dass sie ihren Sohn im kanadischen Calgary zur Welt gebracht habe, erklärte Richter Jeff Masin am Dienstag. Cruz könne daher für das höchste Staatsamt kandidieren.

Der Richter wies die Klage eines Rechtsprofessors und eines "Komitees besorgter Bürger" zurück. Diese hatten gefordert, Cruz vom Wahlzettel der Republikaner in New Jersey zu streichen, weil er nicht auf dem Boden der USA geboren ist und damit nicht die Anforderung der Verfassung für das Präsidentenamt erfülle. Ähnliche Vorwürfe hatte auch Cruz' Parteirivale Donald Trump erhoben.

Die Regierung von New Jersey kann das Urteil jetzt bestätigen, ändern oder verwerfen. In dem US-Staat wird am 7. Juni gewählt. Cruz liegt bei den Republikanern derzeit klar hinter Trump.

(gol/ap)
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