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Obama, McCain und Biden wussten bescheid: US-Regierung informiert Palin nicht über Irak-Vertrag

zuletzt aktualisiert: 18.10.2008 - 08:28

Washington (RPO). Sarah Palin wurde als einzige Präsidentschaftskandidatin nicht über einen wichtigen Vertrag mit dem Irak informiert. US-Verteidigungsminister Robert Gates hat Präsidentschaftskandidat John McCain angerufen und Außenministerin Condoleezza Rice hat am Telefon mit dem Demokraten Barack Obama und dessen Vizepräsidentschaftskandidat Joe Biden gesprochen. Nur die republikanische Vize-Kandidatin Sarah Palin hat niemand informiert.

Die anderen drei Kandidaten wurden informiert. Palin nicht.  Foto: AFP, AFP
Die anderen drei Kandidaten wurden informiert. Palin nicht. Foto: AFP, AFP

"Einer von ihnen wird die Wahl gewinnen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Dana Perino, am Freitag. Dann müssten sie sich ab Januar mit den Themen befassen. Mit den Gesprächen wollte die Regierung bei einflussreichen Kongressmitgliedern um Unterstützung für ein Abkommen zur langfristigen Truppenstationierung im Irak werben.

Palin sollte damit nicht brüskiert werden, betonte das Weiße Haus. Die republikanische Vize-Kandidatin sei nicht angerufen worden, weil sie kein Mandat im Kongress in Washington habe - im Gegensatz zu den Senatoren Obama, Biden und McCain. "Falls Sie es nicht bemerkt haben, sie ist Gouverneurin", sagte Außenamtssprecher Sean McCormack. Die 44-jährige Gouverneurin von Alaska gilt in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik als unerfahren.

Quelle: ap

 
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