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US-Wahlen 2016
Neue Trump-Managerin will neue Einwanderungspolitik

US-Wahlen: Trump-Managerin deutet weniger harte Einwanderungspolitik an
Kellyanne Conway ist die neue Wahlkampfmanagerin von Donald Trump. FOTO: ap, RE
Washington. Die neue Wahlkampfmanagerin des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat eine weniger harte Einwanderungspolitik als bislang angekündigt.

Donald Trump plane einen "fairen und menschlichen" Ansatz im Umgang mit den Millionen von Menschen ohne Bleiberecht in den USA, sagte Kellyanne Conway am Sonntag dem Sender CNN. Auf die Frage, ob der US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner an seinem Vorschlag für eine Art Deportationspolizei festhalte, sagte sie, dies werde noch geprüft. In den USA leben elf Millionen Ausländer ohne Aufenthaltserlaubnis. Das entspricht der Bevölkerung Belgiens.

Trump hat bislang im Wahlkampf ein hartes Vorgehen mit Zwangsausweisungen und dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko versprochen. Kritiker haben seine Vorschläge als unmenschlich, unbezahlbar und unrealistisch bezeichnet. Der Republikaner liegt in Umfragen hinter seiner Rivalin Hillary Clinton: Der jüngsten Reuters/Ipsos-Erhebung zufolge führt die Demokratin mit acht Prozentpunkten. In der vergangenen Woche baute Trump sein Wahlkampfteam um. Gewählt wird Anfang November.

(rent/reu)
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