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US-Vorwahlen
Trump und Moderatorin Megyn Kelly begraben Kriegsbeil

USA: Versöhnung zwischen Donald Trump und Moderatorin Megyn Kelly
Trump hatte Kelly zuvor unter anderem als "Tussi" bezeichnet. FOTO: ap
Washington. Sie gab ihm ihre Handynummer, er spricht von einer "Beziehung" - von dem monatelangen Streit zwischen Donald Trump und Fox-Moderatorin Megyn Kelly ist plötzlich keine Rede mehr. 

Der voraussichtliche republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump und die Moderatorin Megyn Kelly haben sich öffentlich versöhnt. Trump hatte die Journalistin über Monate beleidigt.

In einem Interview, das am Dienstagabend ausgestrahlt wurde, schlugen beide einen sehr respektvollen und weichen Ton an. "Ich mag unsere Beziehung jetzt", sagte Trump am Ende. Kelly erwiderte: "Jetzt hast Du meine Handynummer."

Macho-Sprüche: Das sagt Donald Trump über Frauen

Trump machte herablassende Bermerkungen über Frauen

Die Fehde ging auf die erste TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber im August zurück. Damals sprach Kelly Trump auf frühere sehr herablassende Bemerkungen über Frauen an. Trump reagierte empört und attackierte sie in den Monaten danach immer wieder. So bezeichnete er sie etwa als Tussi. Kellys Sender Fox News sprach von einer krankhaften Obsession.

Das Interview der Moderatorin mit dem 69-Jährigen war bereits vor einigen Tagen aufgezeichnet worden. Trump gibt darin auch sehr persönliche Einblicke - etwa bei der Frage, ob jemand ihm schon einmal weh getan habe. "Wenn ich verletzt werde, greife ich Menschen hart an und ich versuche, mich zu heilen", erklärte er.

(dpa)
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