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Mehr Druck auf Iran im Atomstreit: USA machen Weg für Sanktionen frei

zuletzt aktualisiert: 16.12.2009 - 07:20

Washington (RPO). Das US-Repräsentantenhaus hat den Weg für Energie-Sanktionen gegen den Iran freigemacht. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag Strafen für ausländische Unternehmen zu, die den viertgrößten Ölexporteur mit Benzin beliefern.

Die angedrohten Maßnahmen sollen den Druck im Atomkonflikt erhöhen. Unter dem Gesetz kann Präsident Barack Obama Energiekonzerne bestrafen, die den Iran direkt mit Benzin beliefern, sowie Unternehmen, die über Versicherungen oder Schiffstransporte zu den Geschäften beitragen. Die Zustimmung des Senats gilt als sicher. Es ist aber noch offen, wann dort abgestimmt wird.

Dem Iran fehlt es an Verarbeitungsmöglichkeiten für sein Rohöl. Er muss deshalb 40 Prozent seines Treibstoffbedarfs im Ausland decken. Bisherige Lieferanten wie der britische Ölkonzern BP oder das indische Raffinerieunternehmen Reliance haben wegen der drohenden Sanktionen bereits damit begonnen, sich aus der Zusammenarbeit mit dem Iran zurückzuziehen.

Branchenexperten zufolge sind aber europäische Handelsfirmen wie Trafigura und Vitol sowie das in Kuwait ansässige Ölunternehmen Petroleum Group und Petronas aus Malaysia in die Bresche gesprungen.

Quelle: RTR/csi

 
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