Es sollen rund drei Milliarden Dollar sein: USA vermuten Husseins Geld in Syrien
zuletzt aktualisiert: 14.10.2003 - 08:30Washington (rpo). Die US-Regierung verlangt von Damaskus mehr Unterstützung bei der Suche nach Finanzmitteln des ehemaligen irakischen Machthabers Saddam Hussein. Rund drei Milliarden Dollar vermuten die USA auf Konten in Syrien.
Die US-Regierung vermutet rund drei Milliarden US-Dollar (knapp 2,6 Milliarden Euro) des gestürzten irakischen Regimes von Saddam Hussein auf Bankkonten in Syrien. Ein Sprecher des US-Finanzministeriums sagte nach Angaben des Nachrichtensenders CNN am Montag (Ortszeit), die USA verlangten von Syrien mehr Unterstützung bei der Suche nach den Finanzmitteln. Das Geld müsste dem irakischen Volk zurückgegeben werden. Washington befürchte, dass das Geld für Terroranschläge gegen irakische Zivilisten und US- Soldaten verwendet werden könnte.
Die USA hätten der Regierung in Damaskus im Zusammenhang mit den Geldern "sehr genaue Informationen" gegeben. Darunter befänden sich auch Kontonummern auf zwei syrischen Banken.
Zwei Fahnder der US- Finanzbehörden und mehrere Mitglieder der irakischen Notenbank seien in Damaskus, um Zugang zu diesen Konten zu erhalten. Dies sei bisher nicht der Fall gewesen. Die US-Regierung hat seit Monaten Damaskus gedrängt, bei der Suche nach irakischen Vermögenswerten zu helfen.
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