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Autos sollen weniger verbrauchen: USA zwingen Autoindustrie zu mehr Klimaschutz

zuletzt aktualisiert: 15.09.2009 - 21:38

Washington (RPO). Die US-Regierung will die Autoindustrie zu mehr Klimaschutzanstrengungen zwingen. Entsprechende Regelungen hat am Dienstag Verkehrsminister Ray LaHood vorgelegt. Dem Entwurf zufolge dürfen die Fahrzeugflotten ab 2016 im Schnitt nur noch 6,6 Liter auf hundert Kilometer verbrauchen.

US-Minister Ray LaHood stellte den Entwurf in Washington vor.  Foto: AP, AP
US-Minister Ray LaHood stellte den Entwurf in Washington vor. Foto: AP, AP

Präsident Barack Obama kündigte bereits im Mai an, die Regierung plane Verbrauchs- und Emissionsgrenzwerte. Nach Berechnungen des Weißen Hauses würden Neuwagen durch die effizientere Technik im Schnitt 1.300 Dollar (900 Euro) teurer. Wegen des geringeren Verbrauchs würde sich dies aber schon binnen drei Jahren amortisieren.

Die Leiterin der Umweltbehörde EPA, Lisa Jackson, erklärte, die Regelungen seien "ein bedeutender Fortschritt in unseren Bemühungen, Gesundheit und Umwelt zu schützen und für eine nachhaltige Wirtschaft in der Zukunft zu sorgen".

Präsident Obama bezeichnete unterdessen die staatliche Unterstützung der amerikanischen Autoindustrie als Erfolg. Vor Arbeitern eines General-Motors-Werks im US-Staat Ohio sagte er am Dienstag: "Ihr Überleben und der Erfolg unserer Wirtschaft hingen davon ab, dass wir der Autoindustrie wieder auf die Füße geholfen haben." Auch die Abwrackprämie habe der Branche geholfen, sagte Obama. General Motors habe sich neu aufgestellt und sei auf dem Rückweg zu einem soliden Geschäftsmodell.

Der Konzern hat Milliarden Dollar Staatshilfen erhalten und befindet sich nach der Insolvenz mehrheitlich im Staatsbesitz. Die Abwrackprämie hat den US-Autoabsatz zuletzt wieder angekurbelt. In der GM-Fabrik in Lordstown sollten in den kommenden Wochen wegen der gestiegenen Nachfrage über 1.000 Arbeiter wieder an die Fließbänder zurückkehren.

Quelle: AP/csi

 
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