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Zur Abwehr drohender Sanktionen: Venezuela will Iran mit Benzin beliefern

zuletzt aktualisiert: 07.09.2009 - 06:47

Teheran (RPO). Der Iran hat zur Abwehr drohender Sanktionen im Streit über sein Atomprogramm offenbar die Hilfe Venezuelas erhalten. Laut der Nachrichtenagentur Irna sagte Venezuelas Präsident Hugo Chavez dem Iran am Sonntag Benzinlieferungen von täglich 20.000 Barrel zu.

Venezuelas Präsident Chavez: 20.000 Barrel täglich zugesagt.  Foto: AFP, AFP
Venezuelas Präsident Chavez: 20.000 Barrel täglich zugesagt. Foto: AFP, AFP

Die Lieferungen könnten schon im Oktober beginnen. Venezuela könne damit im Iran gekaufte Maschinen und Technologie bezahlen. Der Iran ist zwar einer der größten Erdölexporteure der Welt, aber wegen zu geringer Raffineriekapazitäten muss das Land bis zu 40 Prozent seines Benzinbedarfs importieren.

Derzeit drohen dem Iran wegen seines Atomprogramms neue Sanktionen. Dabei ist auch eine Einschränkung der Benzin-Einfuhren im Gespräch.

US-Präsident Barack Obama hat der Islamischen Republik bis Ende September Zeit für neue Gespräche gegeben. Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten.

Die Führung in Teheran bestreitet das zwar, hat aber auch keine internationalen Kontrollen seiner Atomanlagen zugelassen. Am Wochenende kündigte der Iran allerdings an, in den nächsten Tagen den fünf ständigen UN-Sicherheitsratsmitgliedern und Deutschland neue Vorschläge als Grundlage für Verhandlungen vorzulegen.

Quelle: RTR/csr

 
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