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Vergifteter russischer Doppelagent
Sergej Skripal geht es deutlich besser

Vergifteter russischer Doppelagent: Sergej Skripals Zustand nicht mehr kritisch
Sergej Skripal (Archivbild). FOTO: afp
Salisbury. Mehr als einen Monat nach dem Giftanschlag geht es dem ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal deutlich besser. Das berichteten seine Ärzte am Freitag in der südenglischen Kleinstadt Salisbury.

"Er spricht gut auf die Behandlung an, seine Gesundheit verbessert sich schnell, und er ist nicht mehr in kritischem Zustand", teilten die Mediziner mit.

Bereits am Donnerstag war seine Tochter in die Öffentlichkeit getreten und hatte mitgeteilt, dass es ihr gut gehe.

Sergej Skripal und seine Tochter Julia wurden am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury entdeckt. Sie wurden nach britischen Angaben mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet.

Das Nervengift Nowitschok wurde einst in der früheren Sowjetunion produziert. London bezichtet Moskau als Drahtzieher des Attentats.

 

(felt/dpa)
 
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