kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Prozess gegen 87 mutmaßliche militante Islamisten: Vier Todesurteile wegen Anschlägen in Casablanca

zuletzt aktualisiert: 19.08.2003 - 06:05

Casablanca (rpo). Ein marokkanisches Gericht hat drei Monate nach den Anschlägen in Casablanca vier Verdächtige zum Tode verurteilt. Ihnen wird wird vorgeworfen, dass sie an der Planung der Anschlagsserie am 16. Mai beteiligt waren und ursprünglich als Selbstmordattentäter agieren wollten.

83 weitere Angeklagte wurden zu bis zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Alle sollen Mitglieder der Untergrundorganisation Salafiya Jihadia sein, der die marokkanische Regierung Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida vorwirft.

Bei den fünf Bombenanschlägen auf jüdische Einrichtungen und ein spanisches Restaurant in Casablanca waren im Mai 32 Passanten sowie zwölf Attentäter ums Leben gekommen. Die vier zum Tode verurteilten waren nach Überzeugung des Gerichts ebenfalls als Selbstmordattentäter vorgesehen. Einer von ihnen gestand, er habe "gehofft, mich in die Luft sprengen zu können" - vor einem Hotel, das zu den Anschlagszielen zählte. Zur Begründung erklärte er, er sei mit der politischen Situation in Marokko nicht zufrieden.

Über 30 lebenslange Freiheitsstrafen

Von den übrigen Angeklagten wurden über 30 zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt, weil sie an der Vorbereitung letztlich fehlgeschlagener Anschläge auf Touristen beteiligt gewesen sein sollen. Zu den Zielen zählten die Altstadt von Marrakesch sowie die Badeorte Agadir und Essaouira. Drei geistliche Führer von Salafiya Jihadia wurden zu 30 Jahren Haft verurteilt. Die niedrigste Strafe betrug zehn Monate. Der Prozess hatte am 21. Juli begonnen. Seit den Anschlägen wurden in Marokko über 240 mutmaßliche Anhänger der Salafiya Jihadia festgenommen.


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Schweiz verabschiedet Steuerabkommen mit Berlin

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland verabschiedet. mehr 

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Der Iran hat nach Informationen der IAEA in einer verdächtigen militärischen Versuchsanlage Spuren verwischt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Innenministerkonferenz

Salafisten und Rocker im Visier

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen mit Berlin

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland verabschiedet. Einen Tag nach dem Ständerat stimmte am Mittwoch auch der Nationalrat in Bern der zwischen beiden Ländern vereinbarten Abgeltungssteuer zu. mehr

 

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

 
 

Warum Hollande Syrien mit Militär droht

Präsident im Kriegsmodus

 

Schmutz-Wahlkampf in den USA

Obama macht Romney zum Vampir

 

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi mit Micky-Maus-Pantoffeln im Sarg

Top-Services