Neun Tote bei Kämpfen in Nordafghanistan: Vier US-Soldaten bei Gefechten verwundet
zuletzt aktualisiert: 04.11.2003 - 10:02Kabul (rpo). Vier US-Elitesoldaten sind in Afghanistan bei einem Rebellenangriff verwundet worden. Der Vorfall ereignete sich nach Militärangaben bereits vor einer Woche.
Das Gefecht in der südafghanischen Provinz Paktia habe sich bereits in der vergangenen Woche ereignet und eine Stunde gedauert, hieß es. Warum der Vorfall erst mit fast einwöchiger Verspätung gemeldet wurde, war nicht bekannt.
Ein US-Kampfflugzeug feuerte unterdessen bei einem Einsatz an der Grenze bis auf pakistanisches Gebiet. Es sei aber offenbar niemand verletzt worden, berichtete ein pakistanischer Armeesprecher. Es habe sich wohl um ein Versehen gehandelt. Der Vorfall ereignete sich in einem Stammesgebiet, das als Rückzugsgebiet für Kämpfer der Taliban und der El Kaida gilt.
Bei den anhaltenden Gefechten im Norden Afghanistans wurden bis Dienstag mindestens neun Menschen getötet. Die Kämpfe zwischen den Einheiten des usbekischen Generals Abdul Raschid Dostum und seines tadschikischen Rivalen General Atta Mohammed im Bezirk Kohistanat in der Provinz Sari Pul begannen am Freitag, wie General Abdul Sabor berichtete, der Truppen Mohammeds befehligt. Eine Delegation des UN-Sicherheitsrats will am Mittwoch mit den beiden Milizführern zusammentreffen. Auch Unterhändler beider Seiten bemühten sich zum ein Ende der Kämpfe.
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