Zweieinhalb Wochen nach Beginn der Bodenoffensive sind die letzten israelischen Soldaten aus dem Gazastreifen abgezogen.
Was bleibt, sind Schutt und Asche.
Manche Aufnahmen erinnern an die Apokalypse.
Journalisten durften während des Krieges nicht in die Region. Umso erschütternder wirkt nun das Ausmaß der Zerstörung.
Viele haben ihr Hab und Gut verloren.
Ihr Zuhause liegt in Trümmern.
Unverdrossen beginnen die Menschen mit den Aufräumarbeiten.
Wer Glück hat, behält das Dach über dem Kopf. Dieser Mann mauert die Vorderwand seines Hauses wieder zu.
Manche haben dazu nicht mehr die Kraft.
Für diesen Landsmann macht das keinen Sinn mehr.
Das Leid der Bewohner von Gaza ist erdrückend.
Die Kinder spielen im Schutt.
Viele sind traumatisiert. Ihr Heim, ihr Zuhause - einfach weg.
Manche Szenen erinnern an ein Erdbeben.
Ein Wunder der Statik: Dieses Haus steht noch.
Wo nun Schutt und Asche liegt, standen vor kurzem noch ein Verwaltungstrakt der Hamas.
Auch ein UN-Gebäude wurde von Raketen getroffen.
Tod, Verwüstung, bitter Not - das ist aus Sicht der Palästinenser die erste Bilanz des Gaza-Krieges.