EU-Kommission: Weitere 80 Millionen Euro für Erdbebenopfer in Pakistan
zuletzt aktualisiert: 24.10.2005 - 11:10Brüssel (rpo). Die EU-Kommission plant in Anbetracht des Ausmaßes der Erdbebenschäden in Pakistan, der betroffenen Region mindestens 80 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen.
Ein entsprechender Vorschlag liege dem EU-Ministerrat und dem Europaparlament zur Entscheidung vor, teilte die Kommission am Montag in Brüssel mit.
Als unmittelbare Nothilfe für die Erdbebenopfer soll die EU demnach weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete soll mit 50 Millionen Euro unterstützt werden. Im Rahmen der Katastropenhilfe brachte die EU bereits 13,6 Millionen Euro auf, womit die Gesamthilfe 93,6 Millionen Euro betragen würde.
Die von der Kommission vorgeschlagenen Mittel für die Erdbebenopfer sollen an Organisationen wie Rotes Kreuz oder Roter Halbmond sowie an UN-Organisationen ausgezahlt werden.
Damit soll der unmittelbare Bedarf für Notunterkünfte, medizinische Versorgung, Verpflegung und Trinkwasser gedeckt werden. In den kommenden Monaten seien weitere Hilfen dieser Art notwendig, erklärte die Kommission.
Die Wiederaufbauhilfe der EU soll vor allem für den Hausbau, Krankenstationen, Straßen, Schulen sowie Infrastruktur wie etwa Wasserleitungen eingesetzt werden.
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