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UN-Studie: Weniger Kriege und Menschenrechtsverletzungen

zuletzt aktualisiert: 18.10.2005 - 07:16

New York (rpo). Einer neuen Studie der UN zufolge ist die Anzahl der bewaffneten Konflikte seit 1992 um rund 40 Prozent zurückgegangen. Der Bericht "Menschliche Sicherheit" verzeichnet ebenfalls einen Rückgang bei Völkermorden und Menschenrechtsverletzungen. Gestiegen sei allerdings die Gefahr durch politischen Terrorismus. 

Gemessen an Kriegen fielen dieser Form der Gewalt allerdings relativ wenige Menschen zum Opfer.

Die Studie, finanziert von Kanada, Schweden, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien, macht als entscheidenden Faktor für den Rückgang von bewaffneten Konflikten das Ende des Kalten Krieges und den Zerfall der Sowjetunion aus.

Im Gegensatz zu den großen Konflikten mit Millionen von Soldaten in den 50er, 60er und 70er Jahren seien die durchschnittlichen Kriege heute eher klein, erklärte Studienleiter Andrew Mack. 1950 seien pro bewaffnetem Konflikt 37.000 Menschen getötet worden. Im Jahr 2002 seien es gerade einmal 600 gewesen.

Quelle: ap

 
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