Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
           
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Rheinische Post Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Vermittlung zwischen Syrien und Türkei: Westerwelle kündigt Istanbul-Besuch an

zuletzt aktualisiert: 12.10.2012 - 09:27

Ankara (RPO). Westerwelle fürchtet eine Eskalation der Spannungen zwischen der Türkei und Syrien. Auf der Rückreise von seinem China-Besuch will der Außenminister nach Istanbul fliegen. Am zweiten Tag seiner Visite im Reich der Mitte traf Westerwelle auch engagierte Blogger.

Nach der erzwungenen Landung eines syrischen Passagierflugzeugs in der Türkei hat Außenminister Guido Westerwelle beide Seiten zu Besonnenheit aufgerufen. "Wir müssen sorgfältig darauf achten, dass wir hier nicht in eine Eskalationsspirale geraten, an deren Ende dann ein Flächenbrand steht, der die gesamte Region anzünden kann", sagte Westerwelle am Freitag in Peking.

Treffen mit türkischem Außenminister

Auf der Rückreise von einem dreitägigen China-Besuch will er am Samstag Zwischenstation in Istanbul machen. Geplant ist ein Treffen mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu.

In dem Flugzeug, das aus Moskau nach Damaskus unterwegs war, wurden nach Angaben der türkischen Regierung "militärische Güter" entdeckt. Westerwelle sagte: "Es ist nicht akzeptabel, dass Waffen an das syrische Regime geliefert werden." Zugleich mahnte er die Türkei, niemand dürfe jetzt auf "Provokationen" hereinfallen. Der seit anderthalb Jahren dauernde Konflikt in Syrien hat mehrfach schon zu Spannungen zwischen den Nachbarländern geführt.

Der Außenminister setzte seinen China-Besuch am Freitag in Peking mit einem Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft fort, bevor er nach Shenyang in Nordostchina weiterflog.

Das Gespräch Westerwelles mit Bloggern und Künstlern, die ihre Werke im Internet publizieren, beschrieben Delegationskreise als "gut und spannend". Es sei um ihre Arbeitsbedingungen und die sich wandelnden Lebensverhältnisse in Peking und im Land gegangen. Es habe sich auch eine "engagierte Diskussion" um die Stockholmer Entscheidung entwickelt, dem Schriftsteller Mo Yan den Literaturnobelpreis zu verleihen.

Der Minister ließ offen, ob bei seinen Gesprächen mit Chinas Führung auch das Schicksal des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers von 2010, Liu Xiaobo, und seiner unter Hausarrest stehenden Frau eine Rolle gespielt hat. Am Freitag sollte der Träger des diesjährigen Preises bekanntgegeben werden. Die Menschenrechte spielten immer eine Rolle in unseren Beziehungen - "und natürlich auch einzelne Schicksale", sagte Westerwelle nur. Am Freitag wollte der FDP-Politiker in der Millionen-Metropole Shenyang, wo auch BMW ein Werk hat, ein neues deutsches Generalkonsulat eröffnen.

Quelle: dpa
Mehr zu den Themen dieses Artikels

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung. Beachten Sie
dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Experten empfehlen Einsatz von V-Leuten

Aber strengere Kontrollen angemahnt

Experten empfehlen Einsatz von V-Leuten

Die Bund-Länder-Kommission zum Rechtsterrorismus findet den Einsatz von V-Leuten zulässig und nötig. mehr 

EU kippt Verbot von Olivenöl-Kännchen

Nach Kritik

EU kippt Verbot von Olivenöl-Kännchen

Hohn und Spott haben Wirkung gezeigt: Die EU-Kommission verzichtet auf ihren Plan, offene Kännchen mit Olivenöl zu verbieten. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Textilmesse in Mönchengladbach

MG zieht an: Campus wird zum Catwalk

Juwelenraub in Mönchengladbach

Dieb erbeutet Juwelen in Millionenwert

Leiche in Düsseldorf gefunden

Polizei fahndet nach Stiefschwester des Opfers

Videos

Video

Vorgestellt: Nashorn Kibibi aus dem Krefelder Zoo

Kibibi ist zwei Jahre alt und lebt im Krefelder Zoo. Doch lange kann sie dort nicht mehr bleiben, denn ihre Mutter ist erneut schwanger. ... mehr 

Video

Bluttat in Düsseldorf: 17-Jähriger getötet

Am frühen Donnerstagmorgen ist in Düsseldorf-Wersten in der Nähe der Kölner Landstraße ein junger Mann ... mehr 

13 Angestellte des Areva-Konzerns verletzt

Bombenanschlag auf Uran-Mine im Niger

Auf eine Uran-Anlage sowie ein Militärcamp im Norden des Niger sind am Donnerstag nach übereinstimmenden Angaben Bombenanschläge verübt worden. mehr

 

Obama-Rede über Anti-Terror-Strategie

USA gesteht Tötung von US-Bürgern durch Drohnen

 

"Regime kann keine Rolle mehr spielen"

"Freunde Syriens" erhöhen Druck auf Assad

 

Wirtschaftsminister besucht das Silicon Valley

Speed-Dating mit Philipp Rösler

 

680 Kandidaten im Iran aussortiert

Ahmadinedschad erbost über Wächterrat

 

Frankreich streitet über Selbstmord

Le Pen respektiert Suizid in Notre Dame

Top-Services
 
Jetzt Fan werden!

Werden Sie jetzt Facebook-Fan von RP ONLINE und verpassen Sie keine News mehr.

Jetzt Facebook-Fan werden von RP ONLINE