30. Juni 2009: Die US-Truppen verlassen nach sechs Jahren den Irak.
Künftig sollen 250.000 irakische Soldaten die Sicherheit im Lande garantieren.
Auch die innere Sicherheit hat aufgerüstet. Die irakische Polizei zählt rund 500.000 Mann.
Für die Iraker ist es ein Volksfest. Sie feiern am Vorabend des neuen Nationalfeiertages auf den Straßen.
Die Stimmung ist ausgelassen und friedlich. Von den blutigen Anschlägen, die in den letzten Tagen das Land heimgesucht haben, ist nichts zu spüren.
Am Vorabend des kommenden großen Tages feiern die Iraker mit einem Feuerwerk.
Die abrückenden Soldaten sind ein beliebtes Foto-Motiv.
Die Amerikaner sind seit Tagen mit dem Rückzugang zugange. Sie bauen ihre Lager ab, verpacken ihr Hab und Gut auf Transporter und verlassen die Städte und Dörfer.
Einer hat zur Erinnerung ein Abschiedsgeschenk bekommen.
Am eigentlichen Feiertag, dem 30. Juni 2009, sind die Straßen jedoch nicht mehr so bunt wie am Abend zuvor. Wer jetzt noch feiert, trägt zumeist eine Uniform und ist bewaffnet.
Viele befürchten, dass Terroristen den symbolischen Tag für Anschläge nutzen werden. Der letzte Akt der Neugründung des Irak verläuft unter Sicherheitsstufe A.
Der Rest ist reserviert für militärische Paraden. Staatsakt.
Eine Aufnahme aus der "Green Zone", der Hochsicherheitszone in Bagdad. Der irakische Premierminister wird erwartet.
Nach seiner Ankunft legt er im Gedenken an die Gefallenen einen Kranz am Grabmal des unbekannten Soldaten nieder.