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Interna aus Clintons Team
Wikileaks bekam Wahlkampf-Mails nicht von Russland

Wikileaks bekam Wahlkampf-Mails laut Assange nicht von Russland
E-Mails von Clintons Wahlkampf-Teamleiter John Podesta und seinen Kollegen kursieren im Internet. FOTO: ap
Washington . Wikileaks hat die enthüllten E-Mails aus dem Wahlkampfteam von Hillary Clinton laut Julian Assange nicht von einem staatlichen Akteur erhalten.

In einer Mitteilung am Donnerstag gab der Gründer der Enthüllungsplattform weder die Identität des oder der Informanten preis noch die Herangehensweise, mit der Wikileaks an die Dokumente gelangt war. Die Originalquelle der Nachrichten seien der Chef von Clintons Wahlkampfteam, John Podesta, und dessen Kontakte, so Assange.

US-Geheimdienste beschuldigen Russland

Damit widersprach er Vorwürfen der US-Geheimdienste, nach denen Russland für den Hackerangriff auf die E-Mails verantwortlich sein soll. Die Formulierung der Angaben von Assange schließt jedoch nicht die Möglichkeit aus, dass die E-Mails von einem staatlichen Akteur beschafft und dann an eine andere Partei weitergeben wurden, die sie dann an Wikileaks weiterreichte.

Wikileaks hat in den vergangenen Wochen zahlreiche E-Mails von Podesta und anderen Wahlkampfhelfern der demokratischen Präsidentschaftskandidatin veröffentlicht. Kurz vor der US-Wahl sollte so Licht auf Interna der Kampagne geworfen werden.

(bur/ap)
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