Honduras: Zelaya hofft auf Beilegung der Krise
zuletzt aktualisiert: 17.07.2009 - 09:14Caracas (RPO). Der gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya hofft auf eine Beilegung der politischen Krise in seinem Land. "Es gibt noch Hoffnung, eine offene Tür", sagte Zelaya am Donnerstag (Ortszeit) dem staatlichen Fernsehsender VTV in Venezuela.
"Wir dürfen nicht den Glauben verlieren, lasst uns hoffen, dass es in 48 Stunden vorbei ist", sagte Zelaya vor einer für Samstag geplanten zweiten Runde der Vermittlungsgespräche unter Leitung des costaricanischen Präsidenten Oscar Arias. Der entmachtete Staatschef bekräftigte jedoch sein Vorhaben, in seine Heimat zurückkehren. Er sei dankbar für diplomatische Bemühungen, bereite aber "mehrere Möglichkeiten" vor, um auf dem Luft- oder Landweg zurück nach Honduras zu reisen.
Die honduranischen Streitkräfte hatten Zelaya Ende Juni wegen angeblicher Bestrebungen für eine in der Verfassung nicht vorgesehene zweite Amtszeit festgenommen und außer Landes gebracht. Seitdem ist die internationale Gemeinschaft um eine Lösung der Krise in dem zentralamerikanischen Land und Zelayas Wiedereinsetzung ins Amt bemüht. Vor gut zehn Tagen war Zelaya bei einem ersten Rückkehrversuch in seine Heimat gescheitert.
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