Nach Holocaust-Leugnung: Zentralrat fordert Sanktionen gegen Iran
zuletzt aktualisiert: 19.09.2009 - 08:54Düsseldorf (RPO). Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die erneute Leugnung des Holocaust durch Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad scharf verurteilt und Konsequenzen gefordert. Wirksame Sanktionen gegen das Regime von Terror und Hass seien längst überfällig.
"Die Weltgemeinschaft muss sich endlich aufraffen und dem bösartigen Regime in Teheran, das aggressiv und trotzig die gesamte Welt provoziert, systematische Wahlfälschung betreibt und die eigene Bevölkerung grausam terrorisiert, entgegentreten", sagte der Vizepräsident des Zentralrats, Dieter Graumann, am Samstag im Gespräch mit "Handelsblatt.com".
Eine Woche vor seiner Rede vor den Vereinten Nationen hatte Ahmadinedschad in einer Ansprache anlässlich der jährlichen Anti-Israel-Kundgebungen zum sogenannten Jerusalem-Tag erklärt, der Holocaust sei ein Märchen und diene als Vorwand für die Gründung Israels.
Graumann sagte dazu, der iranische Präsident habe mit seinen Äußerungen wieder einmal "die widerwärtige, hässliche Fratze des kriminellen iranischen Terrorregimes" der ganzen Welt gezeigt. Er habe daher Sorge um die Sicherheit Israels.
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