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Kontakt zur Militärjunta zu Nordkorea: Zwei Beamte in Birma wegen Geheimnisverrats zum Tode verurteilt

zuletzt aktualisiert: 08.01.2010 - 09:12

Rangun (RPO). Zwei frühere Angehörige von Regierung und Militär sind in Birma wegen der Weitergabe geheimer Informationen zum Tode verurteilt worden. Ein Sondertribunal im Insein-Gefängnis im Norden der Hauptstadt Rangun hat am Donnerstag einen weiteren Regierungsvertreter zu 15 Jahren Haft verurteilt

Die von Exil-Birmanern herausgegebene Internetseite Irrawaddy berichtete, die Männer seien wegen der Verbreitung von Militärgeheimnissen und der Weitergabe von Fotos eines Besuchs von General Shwe Mann in Nordkorea verurteilt worden. Die einflussreiche Nummer Drei des Landes habe sich 2009 wegen Waffengeschäften in Pjöngjang aufgehalten, sagte ein Behördenvertreter, der anonym bleiben wollte, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Im Juni hatten im Exil lebende birmanische Aktivisten Bilder eines nach ihren Angaben "geheimen Tunnelsystems" veröffentlicht, das Nordkorea in Birma gebaut haben soll. Die Foto hatten Fragen nach einer Verbindung von Birmas Militärjunta zur Atommacht Pjöngjang aufgeworfen. Als Reaktion auf die Veröffentlichung wurden laut Irrawaddy dutzende Mitarbeiter des Außen- und des Verteidigungsministeriums festgenommen.

Auch einer der beiden zum Tode Verurteilten und der mit einer Haftstrafe belegte Regierungsvertreter arbeiteten im Außenministerium, der andere zum Tode Verurteilte ist demnach ein früherer Militäroffizier.

Quelle: AFP/rm

 
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