kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Mehrere Verletzte auch unter Polizisten: Ausschreitungen bei Anti-NPD-Demonstration

zuletzt aktualisiert: 16.06.2001 - 19:23

Göttingen (rpo). Zu schweren Ausschreitungen ist es bei einer Gegendemonstration gegen einen NPD-Aufmarsch in Göttingen gekommen. In deren Verlauf wurden mehrere Demonstranten und Polizisten verletzt. In der niedersächsischen Stadt hatten sich rund 500 NPD-Anhänger und rund 3.000 Gegendemonstranten zu getrennten Kundgebungen versammelt. Autonome hatten versucht, die Polizeiabsperrung zu durchbrechen.

Aus der Menge wurden Flaschen und Steine geworfen. Dadurch seien mehrere Demonstranten verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Polizei ging mit Schlagstöcken vor. Auf Seiten der Polizei wurden den Angaben zufolge fünf Beamte leicht verletzt. Mehr als 100 Demonstranten wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, und es gab einige Festnahmen. Nach wenigen Stunden wurden alle wieder freigelassen.

Die meist jugendlichen NPD-Anhänger, die hauptsächlich aus Norddeutschland und den neuen Bundesländern kamen, versammelten sich am Vormittag auf dem Schützenplatz. Die Demonstration war vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg erlaubt worden. Redner waren unter anderen NPD-Anwalt Horst Mahler und der Bundesvorsitzende Udo Voigt. Nach Angaben der Polizei kam es zu keinen Gewalttätigkeiten bei der rechtsextremistischen Demonstration.

Friedlich demonstrierten auch zahlreiche Gruppen unter Federführung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu einer Gegenkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz. Anhänger des autonomen Lagers versammelten sich auf dem Universitätscampus. Nach den Ausschreitungen schlossen sie sich dem DGB-Zug an.

Quelle: RPO Archiv

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

Keinen Freibrief für Raser

Bundesverkehrsminister Ramsauer äußerte sich zu den Vorwürfen im Zuge der geplanten Reform der Verkehrssünderdatei. mehr 

General in Damaskus ermordet

Gewalt in Syrien

General in Damaskus ermordet

In Damaskus ist offiziellen Angaben zufolge ein syrischer General von "einer bewaffneten Terrorgruppe" ermordet worden. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

Keinen Freibrief für Raser

Gewalt in Syrien

General in Damaskus ermordet

Kabinett billigt Sparpaket

Ausnahmezustand in Griechenland

Haushaltsjahr 2013

Obama plant mit neuen Schulden

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Aus unserer Parlamentsredaktion

Politik ist langweilig? Vergessen Sie's!

reichstag berlin kuppel DDP 2005-0801

Politik ist Drama, Komödie und gelegentlich großes Kino. Aus Berlin schauen unsere Korrespondenten auf das Geschehen.

 

Berliner Bühne

Ein Besuch in Nordkorea

 

Essay zum Kampf gegen die Schuldenkrise

Europa 2020 – ein Szenario

 

Berliner Bühne

193 Staaten, ein Haushalt

Top-Services