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Berlin
Auswärtiges Amt distanziert sich von Türkei-Bericht

Berlin. Die brisante Einschätzung der Bundesregierung, die Türkei sei "zentrale Aktionsplattform" für islamistische Organisationen im Nahen Osten, löst nun auch Spannungen in der großen Koalition aus. Das SPD-geführte Auswärtige Amt distanzierte sich von der Bewertung. Das Ministerium mache sich die Aussagen "in dieser Pauschalität" nicht zu eigen, sagte eine Sprecherin von Ressortchef Frank-Walter Steinmeier. Die Analyse des Bundesnachrichtendienstes war Teil einer nicht für die Öffentlichkeit gedachten Antwort des CDU-geführten Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. Die Türkei wies die Einstufung scharf zurück. Die Behauptungen seien Beleg für "die schräge Einstellung, mit der seit einiger Zeit versucht wird, unser Land zu zermürben", erklärte das Außenministerium.

Quelle: RP
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