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Düsseldorf
Bei einem Drittel der Nordafrikaner ist Verbleib unklar

Düsseldorf. Der Verbleib vieler marokkanischer und algerischer Flüchtlinge aus Flüchtlingsunterkünften in Nordrhein-Westfalen ist offenbar unklar. Von den Flüchtlingen, die im April im Rahmen einer landesweiten Aktion überprüft wurden, waren oft gut ein Drittel oder sogar die Hälfte nicht vor Ort anzutreffen, wie aus einer Antwort von Innenminister Ralf Jäger (SPD) auf eine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland hervorgeht.

Insgesamt wurden bei der Aktion 202 von 680 Menschen der Zielgruppe nicht angetroffen. Beispielsweise seien in Neuss 22 von 44 Asylbewerbern aus den beiden Ländern nicht angetroffen worden, obwohl für die Überprüfung der Tag gewählt worden sei, an dem in den Einrichtungen Zahltag für das Taschengeld war, hieß es. In Duisburg seien 20 von 49 Menschen aus Marokko und Algerien nicht vor Ort gewesen, in Rheinberg 15 von 47. Die Angaben beziehen sich auf die Ergebnisse einer Aktion am 12. April in insgesamt 33 Einrichtungen.

(epd)
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