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2003 weniger Einnahmen als geplant: Bericht: Neues Milliardenloch in der Rentenversicherung

zuletzt aktualisiert: 18.06.2003 - 06:29

Hamburg/Berlin (rpo). Ein neues Milliardenloch tut sich in der gesetzlichen Rentenversicherung auf. Die  die Rentenversicherer hinken in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um eine Milliarde Euro hinterher. Das meldet die "Financial Times Deutschland". 

Steigende Rentenbeiträge ließen sich nicht mehr vermeiden. "Nach heutigem Stand klettert der Beitrag auf 19,8 Prozent. Das setzt allerdings zwei Dinge voraus: Dass die Einnahmen tatsächlich das Niveau erreichen, das im Haushaltsplan vorgesehen ist, und dass zum anderen die Konjunktur nicht noch schlechter ausfällt". erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), Hartmann Kleiner.  

Nach Informationen des Berliner "Tagesspiegel" (Mittwoch) fällt zudem die Rentenanpassung 2004 vermutlich aus. Die Zeitung beruft sich auf Regierungskreise und zitiert den Regierungsberater Bert Rürup mit den Worten: "Wenn die Regierung den Beitragssatz stabil halten will, kann ich mir nicht vorstellen, dass es im kommenden Jahr eine Rentenanpassung geben wird."

Die Beitragsprognose von 19,8 Prozent im nächsten Jahr basiert auf einem Wirtschaftswachstum von 0,75 Prozent und einem Zuwachs bei den Beitragseinnahmen von 1 Prozent. Beides gilt aber als äußerst optimistisch. Aktuell liegt der Rentenbeitrag bei 19,5 Prozent.


 
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