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Berlin
Bundeswehr kippt Obergrenze für die Zahl der Soldaten

Berlin. Nach 25 Jahren Schrumpfkur wird die Bundeswehr wieder deutlich vergrößert. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verkündete gestern einen zusätzlichen Personalbedarf von 14.300 Soldaten und 4400 Zivilisten für die nächsten sieben Jahre. Zunächst sollen aber nur 7000 Soldatenstellen neu geschaffen werden. Weitere 5000 Kräfte für die Truppe sollen durch interne Umstrukturierungen gewonnen werden. Nach jetzigem Stand bleibt im Jahr 2023 dann noch eine Personallücke von gut 2000 Soldaten. "Die Bundeswehr ist in allen Bereichen gefordert, sich zu modernisieren", sagte von der Leyen. "Wir müssen wegkommen von einem Prozess des permanenten Schrumpfens."
(dpa)
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