Mit Gastspielen von Robert Palmer und Xavier Naidoo: Carl Carlton and The Songdogs: Love and Respect
zuletzt aktualisiert: 18.06.2003 - 11:14Karl Walter Buskohl ist kein Name, mit dem sich gut Karriere machen lässt. Dachte sich auch der Namensinhaber und machte Carl Carlton daraus. Das klingt international, lässt sich auf Englisch gut aussprechen und hat sich im Nachhinein als gute Entscheidung erwiesen.
Schon während der gebürtige Friese mit 17 Jahren die Schule verließ, zur See fuhr und sich mit zahlreichen Jobs durchschlug, klampfte er auf der Gitarre herum und brachte es im Spiel dieses Instruments bald zur Meisterschaft. Nachdem er bei der in Ostfriesland nahezu berühmten Gruppe Emsland Hillibillies ausgestiegen war, ging es mit der Karriere Schlag auf Schlag voran. Die Zusammenarbeit mit so bekannten Künstlern wie Mink DeVille, Nina Hagen, Ronnie Wood, Robert Palmer, Manfred Mann, Udo Lindenberg, Peter Maffay und noch sehr vielen anderen mehrte Carltons Ruhm als begnadeter Studio- und Bühnenmusiker.
Vor zwei Jahren zog es Carlton selbst ins Rampenlicht. Sein Debütalbum "Revolution Avenue" bekam beste Kritiken, bescherte Fernsehauftritte und eigene Fan-Clubs. Jetzt hat Carlton nachgelegt, "Love and Respect" knüpft nahtlos an den guten Vorgänger an. Rock und Blues dominieren erneut, es gibt Ausflüge in die Bereiche Reggae und Gospel. Gastspiele geben unter anderem Robert Palmer und Xavier Naidoo. Zu Carltons Band gehören illustre Namen wie Ian McLagan (Small Faces), Bobby Keys (Stones) sowie Gary Moore (Mother's Finest). Insgesamt viele gute Gründe also für einen Kaufentscheid.
Von Stefan Lange
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum

