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Berlin
CDU: 400.000 Freiwillige mit Rentenplus belohnen

Berlin. Für einen "Freiwilligen Gesellschaftsdienst" will die CDU rund 400.000 junge Menschen in Deutschland zwischen 18 und 25 Jahren gewinnen. Dieses Ehrenamt solle "die Möglichkeit bieten, sich mehrmonatig bis mehrjährig zu engagieren", heißt es in einer Empfehlung der Antragskommission für den CDU-Bundesparteitag Anfang kommender Woche. Die CDU will dieses Mittel auch nutzen, um Asylbewerbern mit Bleibeperspektiven Hilfe bei der Integration zu bieten.

Eine Reihe von Anreizmodellen sollen den Dienst für die Gesellschaft attraktiv machen. So könne Jugendlichen für eine beispielsweise fünfjährige Bindung an eine Hilfsorganisation der Führerschein bezahlt werden. Wer eine ehrenamtliche Tätigkeit als assistierende Pflegekraft übernehme, könne dies auf eine anschließende einschlägige Lehre oder Ausbildung angerechnet bekommen. Auch eine Berücksichtigung des Gesellschaftsdienstes bei der Rentenberechnung könnte dessen Attraktivität steigern. In Abstimmung mit den Hochschulen würden die jungen Leute durch ihr Engagement zudem die Wartezeit beim Zugang zum Studienplatz verkürzen können, so die Pläne.

Beim Ausbau des jetzigen Bundesfreiwilligendienstes zum Gesellschaftsdienst "Ja zur Gemeinschaft" verlangt die CDU eine enge Abstimmung mit den Landesprogrammen. Auch eine Zusammenführung der Angebote von Bund und Ländern sei zu prüfen, hieß es.

(may-)
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