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Berlin
CDU-Politiker Mißfelder mit 35 Jahren gestorben

Berlin. Mit Bestürzung, Fassungslosigkeit und Trauer haben Politiker von Bund und Land auf den plötzlichen Tod des CDU-Außenpolitikers und langjährigen Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder (35), reagiert. Der CDU-Abgeordnete war in der Nacht zum Montag an einer Lungenembolie gestorben.

Erschüttert brach die CDU ihre Präsidiumssitzung ab und vertagte zentrale Entscheidungen im Vorstand. NRW-CDU-Chef Armin Laschet sagte, der in Gelsenkirchen geborene Mißfelder sei ihm ein wichtiger, freundschaftlicher Unterstützer und Ratgeber gewesen.

Als Außenpolitiker forcierte Mißfelder vor allem die deutsch-israelischen und transatlantischen Beziehungen, hatte aber auch in Russland und anderen osteuropäischen und asiatischen Staaten viele wichtige Gesprächspartner. Diverse Nebenbeschäftigungen, unter anderem als Berater des Kempener teNeues-Verlages, ließen ihn in die Gruppe der Top-Verdiener im Bundestag aufsteigen. In NRW hatte er im vergangenen Jahr den Posten des CDU-Schatzmeisters übernommen.

(may-)
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