kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Kontakte nach 50 Jahren nur auf zwei Inseln beschränkt: China und Taiwan: Erstmals direkte Schiffsverbindungen

zuletzt aktualisiert: 02.01.2001 - 08:57

Peking (dpa). Erstmals seit mehr als 50 Jahren haben taiwanesische Schiffe legal einen chinesischen Hafen angelaufen. Mit dem Andocken von zwei taiwanesischen Schiffen am Dienstag in den Häfen Xiamen und Fuzhou endete das taiwanesische Verbot direkter Verbindungen in Transport, Handel und Postverkehr mit der Volksrepublik China.

Doch bleibt die Erlaubnis für direkte Kontakte zunächst noch auf die beiden vor der Küste gelagerten taiwanesischen Inseln Matsu und Kinmen beschränkt. Peking fordert statt dieser "drei kleinen Verbindungen" vielmehr die vollständige Aufnahme des direkten Handels, Flug- und Schiffsverkehrs sowie der Postverbindungen.

An Bord des Schiffes nach Xiamen waren etwa 190 Passagiere mit dem Gemeindekommissar der Insel Kinmen, Chen Shui-tsai, an der Spitze. Im Hafen Mawei in Fuzhou legte ein Schiff mit Pilgern an, die einen Tempel besuchen wollten. Am Vortag war eine ähnliche Schiffsreise wegen schlechten Wetters und nicht näher bekannt gewordenen bürokratischen Hemmnissen gescheitert.

Die historische formelle Öffnung der Schiffsverbindungen legalisiert den bereits regen Austausch der beiden Inseln mit dem Festland, der bislang als Schmuggel gelten musste. Die Öffnung der "drei kleinen Verbindungen" gilt auch als Geste des guten Willens des neuen taiwanesischen Präsident Chen Shui-bian und soll die angespannten Beziehungen zwischen beiden Seiten verbessern.

Peking betrachtet die Inselrepublik seit dem Ende des Bürgerkrieges 1949, als die nationalchinesische Regierung vor den Kommunisten nach Taiwan flüchtete, nur als abtrünnige Provinz. Falls Taiwan Gespräche über eine Wiedervereinigung auf ewig ablehnt oder sich formell als unabhängig erklären sollte, droht Peking sogar mit dem Einsatz von militärischer Gewalt.

Quelle: RPO Archiv

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Der Iran hat nach Informationen der IAEA in einer verdächtigen militärischen Versuchsanlage Spuren verwischt. mehr 

Salafisten, Rocker und Fußball-Chaoten im Visier

Innenministerkonferenz

Salafisten, Rocker und Fußball-Chaoten im Visier

Die Innenminister und -senatoren sind in Göhren-Lebbin zu ihrer Frühjahrskonferenz zusammengekommen. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Ägyptens Ex-Präsident

Mubarak spottet über Politiker

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Politik ist langweilig? Vergessen Sie's!

reichstag berlin kuppel DDP 2005-0801

Politik ist Drama, Komödie und gelegentlich großes Kino. Aus Berlin schauen unsere Korrespondenten auf das Geschehen.

Top-Services