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White Plains
Clinton nennt Republikaner Rassisten und Sexisten

White Plains. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat mit einer abfälligen Bemerkung über die Anhänger ihres republikanischen Rivalen Donald Trump für Empörung gesorgt. Bei einer Spendengala eines Verbands schwuler, lesbischer und transsexueller Geldgeber in New York City hatte sie am Freitagabend gesagt, die Hälfte von Trumps Unterstützern sei ein kläglicher Haufen aus Rassisten, Sexisten und Homophoben. Nach scharfer Kritik von Trump und seinen Parteikollegen entschuldigte sich Clinton am Samstag für ihre Aussage: Viele der Anhänger des Republikaners seien hart arbeitende Amerikaner.

Wörtlich hatte Clinton bei der Veranstaltung gesagt: "Krass verallgemeinert könnte man die Hälfte von Trumps Anhängern in einen - wie ich es nenne - Korb der Kläglichen werfen. Oder? Die Rassisten, die Sexisten, die Homophoben, die Xenophoben, die Islamophoben - Sucht euch was aus." In einer Reaktion am Samstag erklärte Trump, Clinton werde den politischen Preis für solche Aussagen zahlen. "Wow, Hillary Clinton hat meine Unterstützer so sehr beleidigt, Millionen toller, hart arbeitender Amerikaner. Ich denke, das wird sie an den Urnen teuer zu stehen kommen."

Und auch als Clinton gestern eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig verlassen musste, warf Trump ihr vor, körperlich nicht in der Lage zu sein, das Präsidentenamt auszufüllen. 2012 war Clinton bereits in Ohnmacht gefallen und hatte sich eine Gehirnerschütterung zugezogen. Ihr Arzt führte den Vorfall damals auf einen Magen-Darm-Virus und Dehydrierung zurück.

(ap)
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