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Göttingen/Nairobi
Daimler bestreitet Waffenlieferung

Göttingen/Nairobi. Der chinesische Staatskonzern Norinco hat die Armee des Südsudans mit fast 10 000 Automatik-Gewehren beliefert. Südsudans Verteidigungsminister hatte die Lieferungen im Wert von rund 38 Millionen Dollar bestätigt. Im Südsudan herrscht seit Dezember vergangenen Jahres Bürgerkrieg, weshalb seitens der Europäischen Union ein Waffenembargo gegen den afrikanischen Staat besteht. Die Daimler AG wies Kritik wegen einer möglichen Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konzern zurück. Es gebe seit Jahren keine Kooperation mehr mit Norinco, sagte eine Unternehmenssprecherin von Daimler.
(epd)
 
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