Nordrhein-Westfalen: 2500 angestellte Lehrer im Warnstreik
zuletzt aktualisiert: 04.05.2010 - 12:48Düsseldorf (RPO). Rund 2500 angestellte Lehrer haben sich am Dienstag in NRW an den Warnstreiks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Tarifunion beteiligt. An den Schulen sei es deshalb zu außerplanmäßigem Unterrichtsausfall gekommen, teilte die GEW mit.
Warnstreiks habe es in zehn NRW-Städten gegeben. Die Lehrerinnen und Lehrer fordern laut GEW einen Tarifvertrag, der eine einheitliche und bessere Bezahlung regeln soll. Gestreikt wurde in Bielefeld, Münster, Gelsenkirchen, Bochum, Essen, Duisburg, Wuppertal, Düsseldorf, Köln und Bonn.
Am vergangenen Mittwoch hatte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder nach fünf Verhandlungsrunden über eine Länder-Entgeltordnung für Lehrkräfte die Kernforderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen. Daraufhin hatten GEW und dbb Tarifunion die angestellten Lehrkräfte in zehn Bundesländern vom 3. bis 6. Mai zu ersten Warnstreiks und Aktionen aufgerufen.
Neben den Warnstreiks in NRW fanden am Dienstag in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen gemeinsame Demonstrationen und Kundgebungen statt. In Deutschland gibt es gut 205.000 angestellte Lehrkräfte.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum