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Rüttgers in Amerika (1): Arbeiterführer und Terminator

VON SVEN GÖSMANN - zuletzt aktualisiert: 08.02.2010 - 07:22

Düsseldorf (RP). NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers startet am Montag eine fünftägige Reise in die USA. Stationen sind Washington, Los Angeles und San Francisco. Sven Gösmann, Chefredakteur der Rheinischen Post, begleitet Rüttgers und berichtet täglich von der Reise.

RP-Chefredakteur Sven Gösmann ist mit Jürgen Rüttgers in den USA unterwegs. Foto: Daniel Biskup
RP-Chefredakteur Sven Gösmann ist mit Jürgen Rüttgers in den USA unterwegs. Foto: Daniel Biskup

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (58) geht heute in die Luft: Um 13.30 Uhr hebt Flug LH 418 in Frankfurt/Main ab. Reiseziel: Washington. Wie jedes Jahr seit seinem Amtsantritt 2005 unternimmt der CDU-Politiker eine Bildungsreise nach Amerika.

Wobei Reise ein bisschen zu geruhsam klingt. In Wahrheit ist es ein Powertrip: zwei Küsten und drei Metropolen in gut vier Tagen – Washington, Los Angeles, San Francisco. In Washington trifft sich Rüttgers unter anderen mit den einflussreichen US-Senatoren Chuck Hagel und Orrin Hatch, und er hält eine Rede an der School of Foreign Service der renommierten Georgetown University.

Im Zeitalter von Kassen-Zusatzbeiträgen bestimmt besonders interessant dürfte das Treffen mit Barack Obamas Gesundheitsministerin Kathleen Sibelius werden. In Los Angeles ist ein Gespräch mit einem der Siemens-Bosse in den USA, Oliver Hauck, geplant.




Und Rüttgers trifft einen alten Bekannten wieder: Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Arbeiterführer und Terminator in einem Raum – das klappte 2007 bei der ersten Begegnung gut. Seitdem ist der Kontakt zwischen beiden nie mehr ganz abgerissen.

Danach eilt Rüttgers schon wieder zum Flughafen, um rechtzeitig in San Francisco zu sein. Dort informiert er sich an den biotechnologischen Instituten der University of Berkeley. Auf allen US-Reisen besucht Rüttgers immer wieder neidvoll amerikanische Hochschulen. Sein Gesicht ist dann ein einziges Fragezeichen: Was kann NRW von Amerika lernen?

Und die im Vorfeld der NRW-Landtagswahl am 9. Mai zahlreich mitreisenden Journalisten werden genau hingucken: Wie viel Wahlkampf steckt schon in dieser Reise? Wir bleiben dran - in diesem Blog.


 
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Autor: Manolaki | 08.02.10 19:18 (1/9)
Was kann NRW von Amerika lernen?
z. B. das eine solidarische Krankenversicherung für Jede/n ein hohes Gut ist! z.B. das kostenlose Bildung und Chancengleichheit im Bildungssystem für Alle, nicht nur für Kinder von reichen...
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Autor: ruesenberg | 08.02.10 13:07 (2/9)
Bildungsreise nach Amerika
Diese Reise soll sicherlich eine Abschiedsreise werden und ist für den Steuerzahler eine Fehlinvestition Dieser Mann ist bildungsressistent. (7000 € für eine Karnevalsrede)
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Autor: Steuerbürger | 08.02.10 12:59 (3/9)
Rüttgers & Gösmann
Aha, reist der wichtigste mediale Wahlkampfhelfer der Schwarzen, Ex-Bildjournalist Gösmann, jetzt schon an der Seite des Großen Arbeiterführers mit? Na, Gösmann und Rüttgers werden es gemeinsam...
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