kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Nahost-Konflikt: Abbas bietet Wiederaufnahme von Friedensgesprächen an

zuletzt aktualisiert: 26.06.2007 - 08:41

Scharm el Scheich (RPO). Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat Israel die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen angeboten. "Meine Hand ist ausgestreckt, um mit den Israelis auf der Grundlage der arabischen Friedensinitiative, Präsident (George W.) Bushs Vision von zwei Staaten und unterzeichneten Abkommen zusammenzuarbeiten", sagte er auf dem arabisch-israelischen Vierergipfel im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich. 

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert sagte, er wolle diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Er wollte aber nicht der sofortigen Wiederaufnahme der Friedensgespräche zusagen. "Wir werden mit der neuen Regierung arbeiten und uns mit ihr regelmäßig treffen", sagte er zu Abbas Notstandsregierung, die nach der Entlassung des von der Hamas gestellten Ministerpräsidenten Ismail Hanija gebildet worden war.

Mit dem Treffen in Scharm el Scheich stärkten der ägyptische Präsident und Initiator Husni Mubarak, der jordanische König Abdullah II. und Olmert Abbas den Rücken in der Auseinandersetzung mit der Hamas, die international isoliert ist. Olmert kündigte als "Geste des guten Willens" die Freilassung von 250 inhaftierten Mitgliedern von Abbas' Fatah-Bewegung an.

Die Hamas spielte die Bedeutung des von Mubarak unter dem Eindruck ihrer Machtübernahme im Gazastreifen arrangierten Treffens herunter: Hanija sagte, die Palästinenser sollten sich keine Illusionen machen und "Wunder" erwarten.

Vor dem Vierergipfel, zu dem neben Abbas auch der jordanische König Abdullah II. anreiste, traf Olmert mit Mubarak zu direkten Gesprächen zusammen. Sowohl Israel als auch Ägypten sind besorgt, dass der Gazastreifen unter der Kontrolle der von Iran und Syrien unterstützten Hamas zu einer Brutstätte von Gewalt und Extremismus wird, die über ihre Grenzen ins eigene Land gelangen könnten.

Gleichwohl machte das israelische Außenministerium klar, dass Jerusalem die Lage nicht zu einem Separatfrieden mit der im Westjordanland dominierenden Fatah von Abbas nutzen wolle. Umfassende Friedensgespräche könnten nicht beginnen, bevor die Palästinenser ihre Konfrontation überwunden hätten und mit einer Stimme sprächen, sagte Außenamtssprecher Jigal Palmor. Abbas müsse die volle Unterstützung jener Palästinenser gewinnen, die für Hamas gestimmt hätten, betonte Palmor.

Das Terrornetzwerk Al Kaida forderte unterdessen die Muslime in aller Welt zur Unterstützung der Hamas auf. Der Stellvertreter Osama bin Ladens, Aiman al Sawahri, forderte in einer allerdings nicht unabhängig verifizierbaren Audiobotschaft dazu auf, der Hamas Geld und Waffen zu schicken.

Extremisten führten unterdessen den im Gazastreifen verschleppten britischen Journalisten Alan Johnston mit einem angeblichen Sprengstoffgürtel im Internet vor. Der Sprengstoff werde zur Explosion gebracht, falls es einen Befreiungsversuch geben sollte. Der 45-jährige Johnston war am 12. März in Gaza-Stadt entführt worden. Ein Jahr nach der Verschleppung des israelischen Soldaten Gilad Schalit erklärten seine Entführer, dem 20-Jährigen gehe es gut.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
EU-Kommission wird Deutschland verklagen

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

Die EU-Kommission wird Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagen. mehr 

Röttgen verzichtet auf NRW-Landtagsmandat

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Norbert Röttgen hat jetzt offiziell den Verzicht auf sein Landtagsmandat erklärt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

Nach Niederlage in NRW-Wahl

Röttgen verzichtet auf Landtagsmandat

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi-Figur im Glas-Sarg

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Streitpunkt Vorratsdaten

EU-Kommission wird Deutschland verklagen

Seit Monaten schwelt der Streit ohne Lösung in der Koalition um die Vorratsdatenspeicherung. Da Deutschland deshalb nicht die Frist zur Umsetzung der EU-Vorgabe eingehalten hat, wird die EU Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen. mehr

 

Merkel nur noch knapp vorn

Kraft stürmt die Beliebtheits-Charts

 

Ramsauers Vorschlag abgeblockt

Merkel erteilt Pkw-Maut klare Absage

 

"Dänen"-Ampel in Schleswig-Holstein

Grüne bekommen Finanzministerium in Kiel

 

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

 
Top-Services