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AfD-Kreisverband verhindert Abwahl
Petry kann als Direktkandidatin für Bundestag antreten

AfD: Frauke Petry kann als Direktkandidatin für Bundestagswahl 2017 antreten
Frauke Petry (Archivaufnahme). FOTO: dpa, bvj tmk lof fux
Dohna. Die Basis im AfD-Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge steht trotz eines parteiinternen Flügelkampfs zu Parteichefin Frauke Petry.

Ein Parteitag des Kreisverbandes stimmte am Sonntag in Dohna gegen einen Antrag, Petry als Direktkandidatin für die Bundestagswahl abzuwählen. Die Entscheidung fiel mit 19 Stimmen für und 33 gegen den Antrag deutlich aus.

Infos: Wahlprogramm der AfD für die Bundestagswahl 2017 FOTO: Bernd Wüstneck

Zuvor war Petry vorgeworfen worden, die Partei durch ihre Strategie und das Bemühen, AfD-Mitglieder wie den Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke oder den Dresdner Richter Jens Maier auszuschließen, zu spalten. Zudem würden die gegen sie laufenden Meineidsermittlungen einen Wahlkampf erschweren. Petry selbst war nicht in Dohna anwesend.

Petry tritt für die Bundestagswahl auch auf der Landesliste der AfD auf Platz eins an. Im November 2016 war sie mit 92 Prozent Zustimmung vom AfD-Kreisverband als Direktkandidatin nominiert worden.

(felt/dpa)
 
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