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Lagerkampf in der AfD
Kopf-an-Kopf-Rennen im Richtungsstreit

Zehn Fakten zur AfD
Zehn Fakten zur AfD FOTO: dpa, Bernd von Jutrczenka
Berlin. Im Richtungsstreit der AfD zeichnet sich ein Unentschieden ab. Sowohl die AfD-Spitze als auch die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag konnten viele Unterstützer für ihre Resolutionen gewinnen. Der Ton in der Partei wird unterdessen schärfer. AfD-Fraktionschef Björn Höcke sprach sogar von einem "Verrat an den Interessen unseres Landes".

Wie am Mittwoch aus der AfD zu erfahren war, unterzeichneten binnen einer Woche etwa 1500 Parteimitglieder die "Deutschland-Resolution", die Hans-Olaf Henkel und anderen führende Köpfe des Bundesvorstandes formuliert hatten. Etwa genauso viele AfD-Mitglieder haben ihre Unterschrift unter die "Erfurter Resolution" gesetzt. Diese hatte der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke, am 14. März ins Netz gestellt.

Höcke, der dem nationalkonservativen Flügel der Partei zugerechnet wird, hatte die "Feigheit" führender Parteimitglieder moniert und ihnen "Verrat an den Interessen unseres Landes" vorgeworfen. Der Brandenburger AfD-Chef Alexander Gauland schloss sich ihm an. Henkel und andere Mitglieder des Bundesvorstandes antworteten mit einer "Gegenresolution", in der sie feststellten: "Wir brauchen weder Flügelkämpfe noch wolkige Phrasen aus dem Arsenal rechter Splitterparteien."

(dpa)
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