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"Gipfeltreffen" auf Zugspitze
AfD will gemeinsame Arbeitsgruppen mit FPÖ

AfD will gemeinsame Arbeitsgruppen mit FPÖ
Strache und Petry am 10. Juni auf der Zugspitze. FOTO: dpa, cb sh
Garmisch-Partenkirchen. Die Rechtsparteien in Deutschland und Österreich wollen die "EU-kritische" Bewegung in Europa gemeinsam vorantreiben: Das kündigte AfD-Chefin Frauke Petry am Freitag bei einem Treffen mit dem FPÖ-Vorsitzenden Heinz-Christian Strache auf der Zugspitze an.

"Wir wollen gemeinsam zu neuen politischen Höhen voranschreiten", so Petry. Strache wiederum will Petry nach eigenen Worten helfen, dass "auch in Deutschland eine Freiheitspartei an Stärke zulegt". Beide Parteien wollen nun gemeinsame Arbeitsgruppen einrichten, die erste davon zum Thema Euro und Währung.

"Komplette demokratische Kontrolle" bei Wahlen

Die Rechtspopulisten sind in Österreich sehr viel stärker als die AfD in Deutschland. Bei der Direktwahl des österreichischen Bundespräsidenten hatte FPÖ-Kandidat Norbert Hofer nur knapp verloren. Strache will in Österreich die Annullierung der Wahl durchsetzen. Er wirft den österreichischen Behörden massive Verletzungen des Wahlgesetzes in achtzig Prozent der Wahlbezirke vor.

Petry kündigte an, die AfD werde in Deutschland auf Transparenz bei Wahlen achten. Vom "Beginn der Wahlhandlung bis zum Ende" sei eine "komplette demokratische Kontrolle" auszuüben. "Wir haben in Deutschland Fälle von Hunderttausenden verschwundenen Briefwahlunterlagen bei vergangenen Wahlen", sagte Petry. Als Beispiel nannte die AfD-Chefin unter anderem Hamburg, wo es bei der Bundestagswahl 2013 Pannen gegeben habe.

(dpa)
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