kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

BND-Abhöraffäre: Afghanischer Minister fürchtet um sein Leben

zuletzt aktualisiert: 24.04.2008 - 19:33

Berlin (RPO). Der afghanische Handels- und Industrieminister Amin Farhang war das Ziel der Abhör-Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes am Hindukusch. Er zeigt sich entsetzt über die geheimdienstlichen Maßnahmen, die ihn indirekt mit den radikalislamischen Taliban in Verbindung bringen. Farhang sieht sein Leben in größter Gefahr.

Farhang wies aufs Schärfste den unterschwelligen Vorwurf zurück, er kooperiere mit den radikalislamischen Taliban. "Durch diese absurde Lüge, ich sei eine Art Doppelagent, ist mein Leben und das meiner Familie in größter Gefahr", sagte Farhang der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dieser Rufmord und die Abhörmaßnahmen seien "ein beispielloser Skandal".

"Ich kann morgen auf der Straße erschossen werden", sagte der enge Vertraute des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. Er habe erfahren, dass der BND seinen Computer im Büro manipuliert habe, und gehe davon aus, dass nicht nur einer seiner Computer für wenige Monate überwacht wurde, wie der BND behauptet. "Ich habe das Vertrauen verloren und nehme an, dass deutsche Agenten alle meine Telefone und E-Mails noch immer überwachen."

Besonders enttäuscht zeigte sich Farhang darüber, dass sich weder der BND noch die Bundesregierung bei ihm entschuldigt hätten, obwohl der Skandal bereits seit Februar 2008 im BND bekannt gewesen sei. Dies sei umso bedauerlicher, als dass er nicht wünsche, dass die Affäre die Beziehungen zu Deutschland belasten werde, für die er sich kontinuierlich eingesetzt habe. "Als jemand, der sich immer für die deutsche Sprache, Kultur und Zusammenarbeit in Afghanistan engagiert habe, macht mich diesen Vorfall sehr traurig", erklärte der Minister.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Nordkorea nennt sich selbst Atommacht

Neue Verfassung

Nordkorea nennt sich selbst Atommacht

Nordkorea bezeichnet sich in seiner neuen Verfassung selbst als Atommacht. mehr 

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Umweltminister präsentiert Arbeitsprogramm

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will bei der Umsetzung der Energiewende keinen ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umweltminister präsentiert Arbeitsprogramm

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Förderungen im Zuge der Energiewende

Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Umweltminister präsentiert Arbeitsprogramm

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will bei der Umsetzung der Energiewende keinen Streit mit Ländern, Wirtschaft oder Umweltverbänden. mehr

 

Förderungen im Zuge der Energiewende

Union will Millionenprogramm für Stromspeicher

 

Interview mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler

"Union darf nichts mehr draufsatteln"

 

Rechts- und Linksextremismus

Schünemann für gemeinsames Abwehrzentrum

 

Machtkampf bei der Linken

Wagenknecht lässt Kipping den Vortritt

 
Top-Services