Ahmadinedschad warnt Westen vor Einmischung
zuletzt aktualisiert: 12.07.2005 - 06:53
Teheran (AP). Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat westliche Staaten vor einer Einmischung in die Politik Teherans gewarnt. Der Westen "denkt noch immer wie Grundherren aus dem vorigen Jahrhundert", sagte Ahmadinedschad am Montag in einem Interview des staatlichen Fernsehens. Die Zeiten, in denen eine Seite allein Entscheidungen treffen konnte, seien jedoch vorbei. Teheran sei an "fairen Beziehungen mit der Welt" interessiert, werde sich aber nichts aufzwingen und sich keine Forderungen stellen lassen. Die USA werfen dem Iran vor, an einem Programm zur Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Deutschland, Frankreich und Großbritannien bemühen sich seit Monaten um Garantien dafür, dass Teheran sein Nuklearprogramm nur zu friedlichen Zwecken nutzt.
Quelle: ap
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