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Mädchen dürften nicht stigmatisiert werden
Alice Schwarzer: Kopftuchverbot für Schülerinnen

Mädchen dürften nicht stigmatisiert werden: Alice Schwarzer: Kopftuchverbot für Schülerinnen
Rapper Bushido möchte nicht mit Alice Schwarzer sprechen FOTO: ddp
München (RPO). Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hat ein Kopftuchverbot für Schülerinnen in Deutschland gefordert. Dies sei eine Chance für Mädchen aus orthodoxen oder gar islamistischen Familien, sich in der Schule frei bewegen zu können und nicht stigmatisiert zu werden.

"In Frankreich, wo das Kopftuch-Verbot für Schülerinnen 2004 eingeführt wurde, hat man damit beste Erfahrungen gemacht", sagte die Feministin und Journalistin dem "Focus Online".

Außerdem stehe das Kopftuch für die "Verhüllung der Frau als Sexualobjekt". Schwarzer nannte es einen "Skandal, dass schon kleine Mädchen auf diese Art und Weise sexualisiert werden".

Schwarzer äußerte sich anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Buches "Die große Verschleierung - Für Integration, gegen Islamismus" am 23. September.

(AFP/jre)
 
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