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Schadensersatz nach Ski-Unfall: Althaus: Verhandlungen verzögern sich

zuletzt aktualisiert: 01.05.2009 - 09:58

Leipzig (RPO). Die Schadensersatzverhandlungen um den Skiunfall des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) mit Vertretern der Opfer-Familie verzögern sich. Althaus' Rechtsvertreter Erich Bähr sagte in einem Interview, die ihm von der Opfer-Seite zur Verfügung gestellten Unterlagen seien unzureichend. Einige Daten fehlten.

"Alles, was uns bisher nachvollziehbar an auszugleichendem Schaden mitgeteilt wurde, ist bereits ausgeglichen", sagte Bähr der "Leipziger Volkszeitung". Was darüber hinaus noch auszugleichen sei, müsse ihm beziffert werden. Darauf warte er noch immer.

Althaus bleibe bei seiner kurz nach dem Skiunglück gemachten Zusage, über die Leistungen der Haftpflichtversicherung hinaus etwas im Hinblick auf die Betreuung des Kindes der getöteten Skifahrerin zu tun. Bisher habe sein Mandant "bei Anwendung größtmöglicher Kulanz eine Akontozahlung geleistet", um der Familie der Toten "Beerdigungskosten, die Einkleidung für die Beerdigung und Ähnliches zu ersetzen". Beglichen sei auch bereits die gerichtlich festgestellte Summe von 5000 Euro Schmerzensgeld.

Althaus war bei dem Skiunfall am Neujahrstag in Österreich mit der 41-Jährigen zusammengestoßen. Die Frau starb an ihren schweren Verletzungen. Althaus selbst erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit einer Hirnblutung. Anfang März wurde er von einem österreichischen Gericht wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 33 300 Euro und zu 5000 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

Quelle: DDP

 
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