Merznachfolger stehen fest: Altmaier: Union soll Merkel folgen
zuletzt aktualisiert: 19.10.2004 - 08:32Köln (rpo). Der CDU-Abgeordnete Peter Altmaier ruft die Parteiführung auf, sich nach der Klärung um die Nachfolge von Unions-Fraktionsvize Friedrich Merz hinter Partei- und Fraktionschefin Angela Merkel zu stellen. Die "Irritationen" der vergangenen Woche in der CDU seien aus der zweiten und dritten Reihe der Parteiführung gekommen.
Entscheidend sei nun, dass "persönliche Querelen" hinten angestellt und Solidarität mit Merkel gezeigt werde. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass die beiden Merz-Nachfolger Ronald Pofalla und Michael Meister auch in der Unions-Fraktion auf breite Zustimmung stoßen werden.
Mit der Nominierung der beiden Kollegen mache die Fraktion einen ersten Schritt zur Konsolidierung des Erscheinungsbildes der Partei nach außen. Es gebe eine "große Bereitschaft", Angela Merkel deutlicher als bisher nach außen zu unterstützen.
Zur Absage Wolfgang Schäubles, als Merz-Nachfolger anzutreten, sagte Altmaier, es sei nicht die Frage, wer ein Amt inne habe, sondern welche Politik die Partei und die Fraktion den Menschen anbieten könne. Deshalb müssten CDU und CSU nicht nur ein klares Konzept etwa bei der Gesundheitsreform vorlegen, "sondern eins, das seriöser ist als das von Rot-Grün".
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