kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Rechtslücken: Amnesty wirft Deutschland Export von Folterinstrumenten vor

zuletzt aktualisiert: 17.03.2010 - 19:08

Brüssel (RPO). Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Unternehmen in Deutschland und anderen europäischen Staaten vorgeworfen, Folterinstrumente zu exportieren.

Die Firmen nutzten rechtliche Schlupflöcher, um ein entsprechendes Ausfuhrverbot zu umgehen, hieß es in einem am Mittwoch in Brüssel veröffentlichten Bericht. So hätten etwa Deutschland und Tschechien Elektroschockgeräte, Fußfesseln und Pfefferspray in Staaten exportiert, die diese möglicherweise zur Folter einsetzten.

Möglicherweise treffe dies für weitere Länder zu, die ihre Exporte nicht detailliert deklarierten, erklärte Amnesty. In der EU ist die Ausfuhr von Folterinstrumenten seit 2006 verboten. Bei Angabe eines anderen Verwendungszwecks - etwa zur Ausrüstung der Polizei - sind aber Ausnahmegenehmigungen möglich. Auf diese Weise können Unternehmen laut Amnesty unter anderem Handschellen, Elektroschockgeräten und -pistolen sowie Schlagstöcke ins Ausland verkaufen. Viele Firmen umgingen das Verbot auch, indem sie auf den Ausfuhrscheinen die Bezeichnung der Geräte änderten.

Amnesty rief die EU auf, die Rechtslücken zu schließen und sicherzustellen, dass sich alle Mitgliedsstaaten an das Verbot hielten. "Es gibt einen berechtigten Bedarf an dieser Art von Ausrüstung, aber es muss gewährleistet sein, dass diese nicht in die falschen Hände gerät", sagte Mike Lewis von Amnesty.

Quelle: apd/sdr

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Es brodelt wieder in Athen

Massenproteste gegen Sparpaket

Es brodelt wieder in Athen

Am Rande einer Demonstration in Athen kam es vor dem Parlament am Sonntag erneut zu Ausschreitungen. mehr 

UN-Beraterin in Kairo erschossen

Frau war nicht Ziel des Angriffs

UN-Beraterin in Kairo erschossen

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist am Sonntag eine freiberufliche Beraterin der Vereinten Nationen getötet worden. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Massenproteste gegen Sparpaket

Es brodelt wieder in Athen

Frau war nicht Ziel des Angriffs

UN-Beraterin in Kairo erschossen

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Gefallener Stern: Whitney Houston ist tot

Die Sängerin starb im Alter von nur 48 Jahren. Sie wurde in einem Hotel in Beverly Hills gefunden. Houston hatte lange mit Rauschgift- und ... mehr 

CSU-Chef Horst Seehofer hat sich in der Frage der Euro-Rettung für Volksabstimmungen ausgesprochen.

Thema Euro-Rettung

Seehofer für Volksabstimmungen

Während das griechische Parlament am Sonntag über die Sparmaßnahmen berät, die den Weg für weitere Hilfen der internationalen Gemeinschaft frei machen würden, hat der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sich dafür ausgesprochen, die Bürger über die ... mehr

 

"Es wird keinen rot-grünen Wahlkampf geben"

Özdemir hält sich Schwarz-Grün offen

 

Plan von jungen CDU-Abgeordneten

Kinderlose sollen Sonderabgabe zahlen

 

Posten des FDP-Bezirkschefs in Köln vakant

Lindner steht offenbar vor Comeback

 

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

"Es wird keinen Freibrief für Raser geben"

Top-Services