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Angela Merkel zur Flüchtlingssituation
"Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das"

Angela Merkel:  "Europa als Ganzes muss sich bewegen"
Angela Merkel eröffnete am Montagmittag die traditionelle Sommerpressekonferenz. FOTO: dpa, pg axs
Liveblog | Berlin/Düsseldorf. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre traditionelle Pressekonferenz zum Ende der Sommerpause gegeben. Zentrales Thema war dabei die Flüchtlingsfrage. Merkel sagte dazu: "Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das." Das Protokoll der Pressekonferenz. Von Dana Schülbe
  • 8/31/15 1:09 PM
    97 Minuten hat sich die Kanzlerin insgesamt den Fragen der Journalisten gestellt. Hauptthema war wie erwartet das Thema Flüchtlinge. An dieser Stelle beenden wir unseren Live-Blog.
  • 8/31/15 1:07 PM
    Zum Thema gerechte Verteilung von Flüchtlingen wird Merkel nun gefragt, ob es denn Anzeichen gebe, dass Hardliner wie David Cameron einen Schritt auf sie zu machten. Merkel sagt, man habe erst zweimal im Europäischen Rat darüber gesprochen und müsse sicherlich noch viel öfter darüber reden. Und sie mache Ländern wie Irland keinen Vorwurf, dass sie nicht Teil der europäischen Asylpolitik nehmen. Man müsse nun aber einfach miteinander reden.
  • 8/31/15 1:03 PM
    Eigentlich ist die Zeit schon um, Merkel lässt aber noch drei weitere Fragen zu.
  • 8/31/15 1:03 PM
    "Hat sich Deutschland gewandelt zur Weltmacht", wird die Kanzlerin gefragt. Diese Kategorisierung führe sie nicht, sagt Merkel, aber Deutschland habe eine große Verantwortung und es gehe natürlich nichts ohne die Bündnispartner.
  • 8/31/15 1:02 PM
    "Wir werden noch viel Kraft und viele Ideen reinstecken müssen und mehr Gemeinsamkeit in der Europäischen Union entwickeln, um solche Konflikte zu lösen", so Merkel.
  • 8/31/15 1:01 PM
    Nun geht es um das Thema Ursachen der Flüchtlingsproblematik. Man sehe, dass es das Allheilmittel zur Lösung eines Konfliktes nicht gebe, sagt Merkel und spricht ua. den Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen an. "Es ist von außen nicht so einfach", fügt sie noch hinzu. Und die Rolle der Außenpolitik in der EU werde sicherlich noch wachsen, man könne sich aus den Konflikten nicht raushalten.
  • 8/31/15 12:57 PM
    Auch auf das Jugendwort "merkeln" wird sie angesprochen, was so viel bedeutet wie "Nichtstun, keine Entscheidung treffen, keine Äußerung von sich geben". Das nehme sie emotionslos zur Kenntnis, sagt die Kanzlerin.
  • 8/31/15 12:55 PM
    Es habe sich herausgestellt, dass eine Vielzahl von neuen Projekten dazugekommen sei seit Beginn der Legislaturperiode, so Merkel. "Und so fühle ich mich jeden Tag einfach gefordert, mir jeden Tag über neue Themen Gedanken zu machen." Und das mache ihr nach wie vor noch Freude.
  • 8/31/15 12:54 PM
    Fast erwartbar: Auch eine Frage zu ihrer Kanzlerschaft bekommt Merkel gestellt - und zwar: "Was möchten Sie noch Großes erreichen. Warum sind Sie noch Kanzlerin."
  • 8/31/15 12:49 PM
    "Ich glaube, das war etwas, das exemplarisch für viele Schicksale steht", so Merkel. Dass sie so viel Kritik bekam, dazu sagt Merkel: Das gehört doch zu meiner Arbeit, das sind immer wieder sehr emotional bewegende Dinge." Auch in Heidenau habe sie gemerkt, dass mancher denke, jetzt habe er die Kanzlerin gesehen, jetzt gehe es schneller mit seinem Asylantrag. Aber dem sei nicht so in Deutschland - "und das ist auch gut so".
  • 8/31/15 12:46 PM
    Eine lateinamerikanische Journalistin fragt nun nochmal nach dem Flüchtlingsmädchen Reem und der Welle der Empörung über Merkels Reaktion damals.
  • 8/31/15 12:44 PM
    "Die geltende Rechtslage ist Dublin III", sagt Merkel. Aber wenn ein Land einen Zaun baue, ein anderes die Flüchtlinge ohne Registrierung durchlasse, müsse man doch schauen, dass das Recht wieder stimme.
  • 8/31/15 12:41 PM
    "Wir wollen eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge und dann müssen wir auch nicht über Schengen reden", sagt Merkel auf eine entsprechende Frage zum Thema Aufteilung in Europa. Denn die Kanzlerin hatte gesagt, Dublin III funktioniere nicht mehr - also das Prinzip, dass das Land, in dem ein Flüchtling ankommt, auch für diesen zuständig ist.
  • 8/31/15 12:35 PM
    Nachdem es erneut eine Frage zum Thema Flüchlinge gegeben hat, kommt nun wieder das Thema Griechenland auf den Tisch - mit technischen Details zu den Forderungen an Athen.
  • 8/31/15 12:27 PM
    Merkel nennt das Nuklearabkommen mit dem Iran einen Fortschritt, das nun umgesetzt werden müsse. Enttäuschung empfinde sie aber dabei, wie der Iran noch immer über Israel spreche.
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