kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Finanzierungsmöglichkeiten gesucht: Arbeitsgruppe soll Zank um Krippenplätze schlichten

zuletzt aktualisiert: 09.03.2007 - 19:28

Berlin (RPO). Die Große Koalition hat eine neue Arbeitsgruppe gegründet, um ihren Streit um die Kleinkinderbetreuung zu beenden. Ein fünfköpfiges Gremium unter der Leitung von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen soll überprüfen, wie es um den Ausbau der Krippenplätze steht, und Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen.

Mitglieder der neu eingerichteten Arbeitsgruppe sind neben von der Leyen die die rheinland-pfälzische Jugendministerin Doris Ahnen (SPD), SPD-Fraktionsvize Nicolette Kressl, Unionfraktionsvize Ilse Falk (CDU) und der nordrhein-westfälische Familienminister Armin Laschet (CDU). Die CSU ist demnach nicht vertreten.

Nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatt" soll der Ausschuss in den nächsten Wochen den Stand des Krippenplatzausbaus überprüfen und in Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen. Die nächste Sitzung der Koalitionsrunde ist für den 16. April geplant. Dann wollen SPD, CDU und CSU erneut über den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder bis drei Jahre beraten.

Die Koalition hatte während ihrer letzten Sitzung in der Nacht zum Dienstag entschieden, zunächst den tatsächlichen Bedarf zu prüfen. Geklärt werden soll, ob die schon von Rot-Grün beschlossene Bereitstellung von zusätzlichen 230.000 Krippenplätze womöglich ausreicht. Der Koalitionsbeschluss war vor allem von der SPD als Schlappe für die Familienministerin gewertet worden, die sich für die Schaffung von rund 500.000 weiteren Betreuungsplätzen stark macht.

Unterdessen ging in der Union die Debatte über die Politik von der Leyens weiter. Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler, der selbst einmal Familienminsiter war, forderte mehr Unterstützung aus den eigenen Reihen für die Ministerin. Er stellte sich im Kulturradio des RBB hinter die Forderung von der Leyens nach rund 500.000 zusätzlichen Krippenplätzen bis 2013.

Auch die Junge Union (JU) kritisierte die familienpolitische Debatte in CDU und CSU. Das "wichtige Projekt der Kinderbetreuung" dürfe jetzt nicht an der Finanzierung scheitern, warnt der JU-Vorsitzende Philipp Mißfelder im "Tagesspiegel".

Quelle: afp

 
weitere Artikel
 
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Damit brachte er den Zentralrat der Muslime gegen sich auf. Gauck betreibe Geschichtsfälschung. mehr

 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 
 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Top-Services