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Atommüll-Transport auf dem Wasser
Schiff für dritten Castor-Transport auf dem Neckar legt ab

Atommüll-Transport auf dem Wasser: Schiff für dritten Castor-Transport legt ab
Ein Spezialschiff mit radioaktivem Atommüll fährt am 06.09.2017 bei Obrigheim in Baden-Württemberg auf dem Neckar (Archivbild). FOTO: dpa, ua fdt scg tba
Neckarwestheim. In Neckarwestheim in Baden-Württemberg hat ein für den dritten Atommüll-Transport auf dem Neckar vorgesehenes Transportschiff abgelegt. Insgesamt sind fünf Transporte mit je drei Castoren geplant.

Der Schubverband sei am Montagmorgen gegen 7.00 Uhr in Richtung des stillgelegten Atomkraftwerks Obrigheim gestartet, teilte der Energiekonzern EnBW mit. Dort sollen drei Castor-Behälter mit ausgedienten Brennelementen auf das Schiff verladen werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte der Schubverband bereits am Mittwoch wieder zum etwa 50 Kilometer entfernten Zwischenlager am Kernkraftwerk Neckarwestheim im Kreis Heilbronn zurückfahren.

Am 28. Juni hatte EnBW den bundesweit ersten Transport auf einem Fluss mit hoch radioaktivem Müll von Obrigheim nach Neckarwestheim geschickt. Bei seinen bisherigen Fahrten wurde der Schubverband von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Insgesamt soll es fünf Transporte mit je drei Castoren geben.

Die Gemeinde Neckarwestheim hatte erfolglos versucht, die Fahrten vor Gericht zu stoppen. Vor wenigen Tagen scheiterte sie vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg auch in zweiter Instanz damit, die vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit mit Sitz in der Hauptstadt erlassene Beförderungsgenehmigung anzufechten.

(oko/dpa/AFP)
 
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