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Auftrag: Aufklärungsflüge
100 deutsche Soldaten sind nach Syrien aufgebrochen

Fotos: Tornados brechen zum Bundeswehr-Einsatz in Syrien auf
Fotos: Tornados brechen zum Bundeswehr-Einsatz in Syrien auf FOTO: afp, crj/bb
Berlin/Büchel. Erneut ziehen deutsche Soldaten in einen Einsatz außerhalb deutscher Grenzen: Rund 100 Soldaten der Luftwaffe sind am Montag zu ihrem Syrien-Einsatz gestartet.

In einem Airbus hoben sie von Hamburg aus Richtung Nato-Stützpunkt Incirlik in der Türkei ab, wie ein Sprecher der Luftwaffe in Berlin sagte. An diesem Dienstag folgen dann vier "Tornado"-Aufklärungsjets in die Türkei: Zwei vom Luftwaffenstandort Büchel in der Eifel und zwei vom Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein. Von Mitte Januar an sollen insgesamt sechs "Tornados" zu Aufklärungsflügen nach Syrien abheben. Sie sind Teil des deutschen Beitrages zum internationalen Militäreinsatz im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Am Montag machten sich Piloten, Techniker und Bodenpersonal auf den Weg, wie der Sprecher sagte. Auch Fachleute, die das Bildmaterial der geplanten Aufklärungsflüge auswerten sollen, gehörten zum Team. Der größte Teil der Soldaten komme aus Jagel, weitere aus Büchel sowie vom Zentrum Luftoperationen am Standort Kalkar/Uedem in Nordrhein-Westfalen.

Mitte Dezember war bereits ein Team mit zwei "Tornados" als Vorkommando nach Incirlik gestartet. Es habe mit einer Reihe von Flügen zur Orientierung, Einweisung und Luftbetankung den Einsatz vorbereitet. Jene Maschinen werden voraussichtlich in der zweiten Januarwoche durch andere "Tornados" aus Deutschland mit Aufklärungstechnik ersetzt. Der Einsatz in Syrien gilt als eine der heikelsten Missionen in der Geschichte der Bundeswehr.

(felt/dpa)
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