| 16.25 Uhr

Axt-Attacke in Würzburg
Zwei Opfer sind weiter in Lebensgefahr

Mann greift Reisende in Regionalzug an
Mann greift Reisende in Regionalzug an FOTO: ap, fpt
Würzburg/Nürnberg. Fünf Menschen hat der Attentäter bei Würzburg verletzt. Zwei von ihnen sind auch zwei Tage danach noch in kritischem Zustand. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben.

Nach dem Attentat auf Zugreisende bei Würzburg sind zwei Menschen weiter in Lebensgefahr. Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch im Landtag in München. Er hoffe und bete, dass die beiden überleben. "Die Ärzte kämpfen um das Leben der Schwerverletzen, aber es ist nach wie vor extrem schwierig."

Ein 17 Jahre alter Flüchtling hatte die beiden und drei weitere Menschen am Montagabend mit Axt und Messer attackiert. In einem Regionalzug verletzte er vier Mitglieder einer Familie aus Hongkong. Auch eine Passantin, der er auf seiner Flucht begegnete, kam ins Krankenhaus. Kurze Zeit später wurde der junge Mann von Polizisten erschossen.

Am Universitätsklinikum Würzburg werden drei der fünf Opfer behandelt. Nach Angaben des Klinikums handelt es sich um den Vater (62) der Urlauberfamilie aus Hongkong sowie den Freund (30) der Tochter. Die Männer seien lebensgefährlich verletzt worden, teilte eine Klinik-Sprecherin mit. Ihr Gesundheitszustand habe sich zwischenzeitlich aber nicht verschlechtert. Auch die 51-jährige Passantin wird im Universitätsklinikum in Würzburg behandelt.

Die 26 Jahre alte Tochter der Familie aus Hongkong wurde ins Klinikum Nürnberg gebracht. Sie habe schwere Verletzungen an Kopf und Brust erlitten und sei operiert worden, sagte eine Sprecherin. Inzwischen sei sie außer Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung.

Ein weiteres Opfer wird in der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg behandelt – es muss sich dabei um die Mutter (58) handeln. Ein Sprecher bestätigte aber lediglich, dass dort ein Patient betreut werde – zu Identität, Alter und Zustand wollte er sich nicht äußern.

(rent/dpa)
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